Die versaute Bohne

Soja sollte eigentlich die Armen Europas ernähren. Stattdessen wurde es zu genmanipuliertem Schweinefutter. Ein Wiener Verein will das ändern.

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In dem Jahr, als Thomas Edison in den USA die Glühbirne entwickelt, die Physikerin Lise Meitner geboren wird und das erste Schiff im Nordpolarmeer bis zur Beringstraße vorstößt, scheitert die Ernährungsrevolution an einem Wanderunfall in der Nähe von Ternitz in Niederösterreich.

Eine Geschwulst am rechten Oberschenkel. Eine schlecht verheilende Wunde. Eine unstillbare Blutung. Das war’s. Vielleicht wären Generationen von Österreichern mit Sojabällchen anstatt mit Erdäpfelsalat und Schnitzel großgezogen worden, wäre Friedrich Haberlandt, Professor an der kaiserlich-königlichen Hochschule für Bodencultur, damals, im April 1878, in den niederösterreichischen Hügeln nicht gestürzt. Haberlandt wollte sich in diesen ersten Frühlingstagen eigentlich nur erholen, bevor es in Wien die Pflanzenbauexperimente wiederaufzunehmen galt.

Kurz vor der Abreise hatte Haberlandt die kleine Studie »Die Sojabohne. Ergebnisse der Studien und Versuche über die Anbauwürdigkeit dieser neu einzuführenden Culturpflanze« in Druck gegeben und seine Freizeit im Wissen um einen zweifachen Erfolg genießen wollen: Schon wuchsen in der halben Monarchie die ersten Sojapflänzchen, und -das war entscheidender – unter den hiesigen Klimabedingungen waren nur wenige vor der Fruchtreife eingegangen.

Erst fünf Jahre zuvor hatte Haberlandt bei der Weltausstellung im Wiener Prater von der japanischen Delegation eine Handvoll Samen erhalten. Und schon bestätigten die dunkelgrünen Stengel mit den spitzen Blättern und rauhaarigen Früchten in den Samenkulturstationen und Gutshöfen Österreich-Ungarns seine Einschätzung, dass die jahrtausendealte asiatische Kulturpflanze sich in Europa anbauen ließ. Was das für Möglichkeiten eröffnete! Der Professor frohlockte: An Soja, diesem Schmetterlingsblütler aus der Familie der Hülsenfrüchte, unempfindlich, proteinreich, fetthaltig und bei richtiger Zubereitung schmackhaft, könnten sich die Elenden Europas endlich sattessen. Im Osten der Monarchie, irgendwo in Galizien und der Bukowina, ebenso in Italien bis dort hinunter, wo sich das Land zum Stiefel formt, ja, selbst in den russischen Weiten. Dereinst würden Bauern Soja als Manna des kleinen Mannes so selbstverständlich anbauen, wie sie es seit Jahrhunderten mit dem Weizen taten, und Soja würde »in den Hütten der Armen eine große Rolle spielen«, prophezeite der Professor 1878. Haberlandt erstellte Listen mit rund tausend Bauern für eine erste großangelegte Versuchsreihe.

Doch bis zu den Bauern gelangen die Samen nicht, der Tod kommt ihnen zuvor. Haberlandt kehrt verletzt von Niederösterreich nach Wien zurück und erholt sich nicht mehr. Er stirbt Anfang Mai 1878 mit 52 Jahren an den Folgen der Geschwulst. Seine Idee, die Armen zu speisen, schläft mit ihm ein. Seine Erkenntnisse über Soja aber werden rasch andernorts genutzt.

Heute ist Soja zu einem Commodity geworden, einem an Börsen weltweit handelbaren Gut. Mit 43 Millionen Tonnen Soja und Sojaprodukten wird bei der Rohstoffbörse in Chicago täglich virtuell spekuliert. Hinter den Börsenkursen und Terminkontrakten steckt eine milliardenschwere, technologieintensive Agrarindustrie. Die händische Gärtnerpflege der Haberlandt’schen Bohnen damals in der Wiener Laudongasse erscheint dagegen wie ein Kinderspiel. Rund 300 Millionen Tonnen Soja werden jährlich geerntet, gewachsen vor allem auf Feldern in den USA, in Brasilien und Argentinien. Flächen, so groß wie anderswo Länder, unendliche Plantagen aus kilometerlangen Schnüren, eine Pflanze nach der anderen, die Mehrzahl mit demselben veränderten Gencode, getrennt nur von der Fahrrinne der Dünge-und Bewässerungsmaschinen. Es ist ein monotoner Kniefall der Natur vor dem Menschen, der sie sich untertan gemacht hat. Auch in der EU, die pro Jahr rund dreißig Millionen Tonnen Sojaprodukte importiert.

Das ist die Geschichte einer Bohne, die von Wien aus die Welt eroberte und die das Fleisch so billig machte, dass es vom Festbraten zum Alltagssnack verkam. Und es ist die Geschichte jener Menschen, die sich dagegen zu wehren versuchen und dafür ausgerechnet auf Soja setzen.

In der Wiener Innenstadt, wo man in der Früh auf der Straße schon Anzug trägt, empfängt Matthias Krön den Besucher im Altbaubüro mit Parkett und Flügeltüren. Kaum einer in Österreich kennt sich besser mit dem im großen Stil importierten Gensoja aus Übersee aus als der gutgekleidete Mann mit Stecktuch, der den Verein Donau Soja leitet. Seit Jahren beschäftigt er sich damit, reist herum, hält Vorträge, spricht mit Entscheidungsträgern. Krön ist ein Lobbyist. Er will, dass das Importsoja aus Europa verschwindet.

Krön hat einen Terminkalender wie ein Manager, er spricht wie ein Manager und sieht wie einer aus. Doch der Salzburger bewirbt keine Ware, kein Sonderangebot. Krön geht es um eine Idee: was, wenn Europa den Sojabedarf aus eigenen Quellen und ohne den Gencode zu verändern deckt? Was, wenn man den klimatisch wärmeren Donauraum für den Anbau von europäischem Soja nutzen würde, Rumänien, Serbien, die Ukraine? Jene Länder, die schon Haberlandt als geeignete Standorte für große Sojakulturen ausgemacht hatte?

Das eigentliche Problem, sagt Krön und faltet die Hände, ist nicht das Soja. Das Problem ist das Schwein. Oder der Konsument, je nachdem. Denn die vielen Millionen Tonnen Sojabohnen und Sojaschrot, die übers Jahr in den Frachthäfen Europas einfahren, achtzig Prozent davon gentechnisch verändert, gehen in die Futtersilos der Fleischindustrie. Und weil der Europäer zum einen besonders gern Schweinefleisch auf dem Teller hat und Soja zum anderen in der Rindermast wenig eingesetzt wird, landet das gentechnisch veränderte Produkt meistens als Eiweißbringer im Sauentrog, gängige Gütesiegel hin oder her. Hundert Kilogramm Fleisch verzehrt der durchschnittliche Österreicher im Jahr, fast die Hälfte davon schweinischen Ursprungs. Er deckt seinen Eiweißbedarf hauptsächlich mit tierischen Proteinen, anstatt wie einst zu Linsen, Bohnen und Erbseneintopf zu greifen. Das geht, weil er es sich leisten kann.

Die Preise für Schweinefleisch haben sich nominal seit Anfang der Siebzigerjahre kaum erhöht. 1970, das war, als die SPÖ mit Bruno Kreisky das erste Mal seit 1945 den Kanzler stellte. Für ihre Feierschnitzel haben die Genossen damals also umgerechnet etwa gleich viel Geld auf den Tisch gelegt wie heute. Gekostet hat es sie natürlich deutlich mehr. Die Inflation hatte ja vierzig Jahre Zeit zu arbeiten.

Wie kann es aber sein, dass im Zeitraum von 1970 bis 2015, in dem sich Vollmilch um 260 Prozent verteuerte, Schweinefleisch mit dreißig Prozent kaum vom Fleck kam? Es hat damit zu tun, dass das Schweinefutter rund vierzig Prozent des Preises ausmacht, also über billiges Futter eine große Hebelwirkung erzeugt werden kann. Und maßgeblich mit einem Abkommen mit den USA.

In der Neuen Welt hatten die politisch Verantwortlichen auf Haberlandts Ergebnissen aufbauend schon Ende des 19. Jahrhunderts den Sojaanbau für landwirtschaftliche Nutzung gefördert. Im Zweiten Weltkrieg schließlich konnten die Vereinigten Staaten erstmals mehr Soja produzieren, als sie selbst benötigten, und wurden auf der Suche nach Absatzmärkten in Europa fündig. Angetrieben vom Allgemeinen Zollund Handelsabkommen, das ab 1962 die zollfreie Einfuhr von amerikanischen Ölfrüchten, also auch Soja, in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft absicherte, stiegen die USA bis Ende der Sechzigerjahre zum globalen Sojaexporteur auf. Als Lateinamerika nachzog, nahm auch dieses Soja seinen Weg nach Europa -auch als die ersten gentechnisch veränderten Samen ab Mitte der Neunzigerjahre zur Zulassung gekommen waren.

Die Gencodes der Kulturpflanzen zu verändern birgt den Vorteil, dass sich der Anbau noch effizienter gestalten lässt. In der Pflanzenwelt herrscht eigentlich Wettbewerb zwischen Nutzpflanze und Unkraut: um Nährstoffe, um Licht, um Wasser. Dieses Kräftemessen schaltet die Monokultur mit chemischer Unterstützung aus. »Der Sojaanbau in Übersee, das heißt hunderte Quadratkilometer große Felder ohne Sträucher, ohne Büsche, nur die Nutzpflanze. Das ist eine Einladung an die Natur, sich mit Unkräutern und Schädlingen auszutoben«, sagt Matthias Krön. Deshalb kommen die Agrarunternehmen nicht umhin, große Mengen an Breitbandherbiziden auszubringen, um alles abzutöten. Und sie kommen nicht umhin, Nutzpflanzen einzusetzen, die dem Ganzen standhalten – das schaffen ausschließlich gentechnisch veränderte. Der neue Gencode bringt also nicht per se mehr Ertrag, sondern senkt die Produktionskosten. Diese Rechnung geht allerdings nur auf, solange die Natur nicht reagiert.

Eine Aura der Allmacht umgab die US-amerikanischen Biotechnologen, als sie 1996 die erste gentechnisch veränderte Sojabohne vorstellten. Der Mensch hatte die Natur nicht nur unterworfen, er hatte sie in ihre Einzelteile zerlegt, die nun verbessert wieder zusammengewürfelt werden konnten. Das war das Heilsversprechen der Gentechniker, das bei den einen Jubel und bei den anderen Angst auslöste. Doch die Wissenschaftler hatten den biologischen Rückstoß ihres Schrittes offenbar unterschätzt, der zwar nicht die Genpflanzen, aber deren Konkurrenz erfasste. »Es gibt bereits Unkräuter, das ist dokumentiert, die widerstandsfähig gegen Totalherbizide sind«, sagt Helmut Gaugitsch, der im Umwelbundesamt die Abteilung für Landnutzung und biologische Sicherheit leitet. Wie ein Alkoholiker haben sie sich an das Gift gewöhnt und fordern nun immer Hochprozentigeres von den Herstellern der chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel wie dem Agrochemiekonzern Monsanto.

Genau aus dieser Spirale will Donau Soja heraus. 2012 als Plattform gegründet, um den Sojaanbau vor allem in Südost-und Osteuropa voranzubringen, durchlaufen heute schon rund dreitausend Bauern der Donauregion das Programm. Weil es nicht ausreicht, ihnen Sojasamen in die Hand zu drücken, hat Donau Soja eine ganze Wertschöpfungskette vom Samen über Anbauprojekte bis zu Kontingenten bei den Mühlen aufgestellt, die die Bauern nutzen können, und parallel ein eigenes Gütesiegel aufgezogen. Im Grunde sichert der Verein dem Landwirt die Abnahme seiner Ernte. Nicht zwingend bio, aber mit sparsamem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und unbedingt ohne Gentechnik müssen die Sojapflanzen angebaut werden, damit die Bohnen unter Donau Soja laufen dürfen. Seit 2012 hat Donau Soja seine Anbaufläche von 50.000 auf 100.000 Hektar erhöht -vor allem in Rumänien und Serbien. Die dortigen Landwirte bieten gute Böden, das geeignete Klima und einen Kostenvorteil gegenüber Westeuropa. Soja aus dem unteren Donaubecken in der westeuropäischen Schweine-, aber auch Hühnermast würde die Preise nicht explodieren lassen und die Wertschöpfung in Europa halten.

Der Verein hat dabei die Welt nicht neu erfunden, er greift nur auf Prinzipien der traditionellen Landwirtschaft zurück. Bauern bepflanzten ihre Äcker über Jahrhunderte im Wechsel mit Leguminosen, also Hülsenfrüchten, da diese den Stickstoff als natürlichen Dünger für die Folgekultur, etwa Weizen, im Boden binden. Das Aufkommen des Kunstdüngers in den Siebzigerjahren verdrängte diese Vorgangsweise und verbannte die Leguminosen weitgehend von den Äckern. Eine unaufhaltsame Entwicklung? Die EU beweist mit politischem Willen das Gegenteil: Denn dass in der Union rund eine Million Hektar Acker mit Soja – vorrangig in Italien -bestellt werden und diese Fläche weiter wächst, liegt auch an der reformierten Agrarpolitik, die seit 2014 Umweltprämien für den Anbau von Soja und anderen Hülsenfrüchten vorsieht und die Bauern zur Fruchtfolge anhält.

Niemand sträubt sich in Europa vehementer gegen die Gentechnik als die Österreicher, und niemand weiß das besser als die Nahrungsmittelindustrie: Die österreichische Milchwirtschaft beispielsweise verzichtet freiwillig auf Gentechnik in der Fütterung, wozu das Gesetz sie nicht verpflichtet, sehr wohl aber der ökonomische Druck, auf den Milchpackerln nicht sitzenzubleiben. Wissen die Menschen aber, dass Gentechnik, im kommerziellen Anbau in der EU verboten, indirekt im Fleisch auf ihrem Teller landet? Es muss auf keiner Kennzeichnung stehen, dass der Bauer seine Sauen mit Sojaschrot aus Übersee füttert. Laut EU-Gesetzgebung muss also nicht extra ausgewiesen werden, wenn beim Tier Gentechnik hineinkam, bevor das Fleisch herausgeschnitten wurde.

Was bei der Milch zum Boykott führen würde, sieht bei Schweinshaxe und Hühnerkeule schon ganz anders aus. Da greift auch der durchschnittliche österreichische Konsument zum Angebot. Aber nur der durchschnittliche: Wer den Blick vom großen Ganzen aufs Kleine lenkt, erkennt Veränderung, sieht, dass der Einzelne reagiert, dass sich etwas verschiebt. 2013 bezeichneten sich schon neun Prozent der Österreicher in einer Studie des Instituts für empirische Sozialforschung als vegetarisch, gegenüber drei Prozent im Jahr 2005. Selbst die noch striktere Auslegung der fleischlosen Ernährung, der Veganismus, hat es von der Ökoecke mittlerweile in die Mitte der Gesellschaft geschafft, wie man im Supermarktregal erkennen kann: Erst 2015 hat Rewe, als Dachmarke von Billa, Penny und Merkur von jedem Verdacht der Nische befreit, seine Sparte an veganen Fleischersatzwaren verdreifacht. Vom Sojaschnitzel bis hin zum veganen Leberkäse liegen achtzig Produkte im Regal, bald sollen die ersten in die Feinkost wechseln.

Und selbst jene, die vom alten System am meisten profitierten, ja, die als Sinnbild dafür standen, reagieren: die Fleischverarbeiter. Im Nordosten Deutschlands, nahe der Ostseeküste, wurstete die Familie Müller schon, als Friedrich Haberlandt noch auf der Schulbank saß. Die Nachfahren erzeugen als Rügenwalder Mühle immer noch Tee-und Leberwurst, aber eben nicht nur. Um 18 Prozent hat die Einführung einer vegetarischen Schiene im vergangenen Jahr den Unternehmensumsatz gesteigert. Bei dem Traditionsfleischbetrieb sind Veggie-Frikadellen und Veggie-Cordon-bleu als erfolgreichste Neueinführungen zu den Liebkindern des Marketings aufgestiegen.

Auch der Linzer Wurstspezialist Landhof, der im Logo noch mit dem Vierkanthof als Inbegriff der oberösterreichischen Bauernschaft wirbt, hat eine fleischlose Sparte eingeführt: Frankfurter, feine Extra und Pikant mit Paprika. Sieht wie Wurst aus, soll auch so schmecken, ist aber keine. Man kann das Adaptierung nennen – oder einfach Überlebenstrieb.

Müssen sich also die globalen Agrochemiekonzerne und Saatguthersteller schon Sorgen machen? Bedingt. Am anderen Ende der Welt fängt die Fleischwelle schließlich erst an. Seit der Jahrtausendwende kauft China auf dem Weltmarkt mehr Soja als die EU, um alle Schweine mästen zu können, deren Fleisch die wachsende chinesische Mittelschicht begehrt.

In Europa hingegen geht der Fleischkonsum inmitten einer zunehmenden Diskussion über Ethik in der Intensivmast und immer besserer Fleischersatzprodukte zurück. Matthias Krön glaubt überhaupt, dass es in ein paar Jahrzehnten kaum mehr Fleischesser geben wird. Und der Chef der Rügenwalder Mühle, Christian Rauffus, dessen Familie in siebenter Generation von der Wurst lebt, weiß, dass die folgenden es anders machen müssen.

Die Zukunft europäischen gentechnikfreien Sojas muss also vielleicht gar nicht in der Schweinemast liegen. Sie könnte stattdessen den Idealen Friedrich Haberlandts ähnlicher sehen, als man bis vor kurzem für möglich gehalten hat. Die aus Soja bereiteten Speisen jedenfalls behagen »dem Gaumen der Menschen«, schrieb Haberlandt 1878. Im ersten Anlauf hat sich seine Vision von der Sojabohne als Nahrungsmittel Europas nicht erfüllt. Der zweite Anlauf aber, der hat womöglich gerade erst begonnen.

erschienen im Monatsmagazin Datum/ Foto: Flickr/Mathias Isenberg

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